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LowTrader

Fortgeschrittener

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Mittwoch, 3. Februar 2021, 03:17

Da hilft nur beten, dass rot-rot-grün keine Mehrheit bekommt.

Momentan sitze ich in D fest..und wüsste auch nicht wohin so schnell

Das Problem ist NICHT rot-rot-grün das Problem ist eine CDU, die unter Merkel so weit nach links verrutscht, dass Deutschland (und ich meine das genau so wie ich es sage) sich immer mehr in eine DDR verwandelt. Das ist bei der Demokratie, der Meinungsfreiheit und den Medien (da ist es wirklich krass) so. Es ist irgendwie das neue Ideal, das jeder im Öffentlich Dienst arbeiten soll und Wirtschaft ist irgendie eklig und muss bekämpft werden (wobei ich nichts gegen den öffentllichen Dienst habe, Rundfunk aber sehr wohl :D )

Ich hatte hier im letzten Sommer was geschrieben von Gesetzesentwürfen bei dem einen beide Arme ausgerissen werden und man hinterher froh ist, dass man sich nur 2 Finger mit einer rostigen Gartenscheere abschneiden muss. So wie das gerade aussieht kriegen wir noch nciht mal die rostige Gartenscheere.

Und es ist mir auch wurscht ob die Gerichte das irgendwann stoppen werden.
Die CDU ist für mich ERLEDIGT und ich werde für mindestens 12 Jahre die AFD wählen.
Das hat vor allem den Grund, das eine CDU die so weit nach links verrutscht ist, das komplette System BRD nach links verschiebt bis in den Sozialismus "light" rein.

Dass Deutschland die meiste Zeit relativ marktwirtschaftlich war lag daran, die meiste Zeit die CDU mit der FDP koaliert hat. Und die CDU mehr auf die FDP geschaut hat als auf irgendwen sonst.

Mein Blick auf die CDU hat sich in den letzten 5 Jahren sehr verändert. Fand ich die Partei früher einigermaßen in Ordnung wird mir nun seit Merkel eines klar: Diese Partei hat keinen konservativen Kern, sie hat nur 1 Wert und der ist wir wollen regieren. Diese Partei hat keine Werte auser an der Regierung zu sein.

Eine CDU die sich an einer "Wir sind Antifa"-Spd oder den Grünen orientiert für die ist dann auch ein halber Marxismus kein wirkliches Problem.
Ich mag die Grünen, heutige SPD, Linkspartei überhaupt nicht. Aber sie sind "Überzeugungstäter" und knallhart in ihren Ansichten.
Eine CDU die nur regieren will wird sich beliebig in deren Richtung verbiegen - wie die letzten 10 Jahre ja einen deutlichen Vorgeschmack gegeben haben.

Eine CDU die nur regieren kann mit entweder SPD oder Grünen und jetzt schon die "Hufeiesentheorie" aufkündigt leise, damit sie auch noch mit der Linkspartei regieren kann ist in den nächsten 20 Jahren keine Hilfe zu erwarten. Die Wahl Armin Laschets war in dieser Hinsicht auch absolut fatal. Es ist eindeutig die Vorbereitung von Schwarz Grün

So richtig das ist gegen dieses Gesetz Widerstand zu leisten. Aber: Entweder ändert sich die politische Kultur wieder zurück zu D im Jahr 2010, oder es kommt das nächste und das nächste.
Die Grünen und die SPD lassen ja wenig Zweifel welche Richtung sie wollen.


Das einzige was meiner Meinung dagegen hilft ist die AFD zu wählen. Eine FDP verändert mit 6% und einem sehr limitierten Fokus auf Wirtschaft nicht mehr die Politische Grundströmung ich denke da muss man ehrlich werden. Das Konzept einer rein Wirtschafstliberalen Partei hat in Deutschland nie so richtig gezündet. Als die CDU dauerhaft strukturell bei 40-45% war waren die 5-12% der FDP Gold wert weil es die sichere Regierungsbank bedeutete. In der heutigen Zeit interessiert die CDU die FDP nicht die Bohne weil Regierungsmehrheiten nur ncoh von SPD und Grünen zu erwarten sind.
Vor genau 1 Jahr im Februar 2020 war die Regierungsfähigkeit der CDU schon fast am Ende die AFD war bei 14% die CDU bei nur bei 27% es war schon das geliebte Kind Schwarz Grün auf der Kippe mit 49,5%.

Das ist ziemlich genau der "breaking point" hätte die CDU nur schlapp 2% (oder die Grünen) verloren dann wäre der politische Kulturwandel weg von den Sozialismus-Linkspartei Tendenzen schon eingeleutet (Man kann in Deutschland ab ca. 47,5% regieren das ist fast immer die Mehrheit der Sitze).

Dann kam Corona und in der Krise steigen Regierungsparteien ja aus irgendeinem Grund immer stark an - egal wie besch.... Das Krisenmanagement ist.

Die Situation hat aber auch viel Gutes:
Die Grünen sind runter auf 18%
Die CDU steht zwar in der Krise stark da, aber ich schätze nach der Krise ist sie wieder da wo es losging

Und für die Zukunft ist die Situation eigentlich sehr erfreulich:

Wenn die AFD auf 15-16% maximal 17% ansteigt zeigt die "Arithmetik" für die CDU, dass sie mit den Grünen nicht mehr regieren kann. "Groko forever" kann sie auch niht machen, da verliert sie ganz schnell Stimmen. Game over sozusagen. Dann kommt auch der Kulturwandel weg vom Sozialismus "light" Wieder hin zur CDU vor 15 Jahren.

Aber das wäre ja furchtbar die AFD sind doch schlimme Nazis sagen die WDR Dokus!!

Ich war schon auf AFD Veranstaltungen und habe mit einigen dort gesprochen. Vom Feeling her war das wie ich mir die Schweiz vorstelle/so höre, fair einfach transparent.

Das "Nazi-Gekreische" von ARD und ZDF empfinde ich als total lächerlich. ARD und ZDF sind ein Sprachrohr von CDUSPDGRÜNE das ist einfach so siehe Mehrheiten im Rundfunkrat. Und die CDU scheint viel Angst vor der AFD zu haben. Ich habe auch letzins eine WDR Doku über Blackrock gesehen. An dieser Doku war so vieles fachllich falsch und einfach schreiend dämlich (die Journalistin hat nicht genau verstanden was ein ETF ist aber irgendwie ist alles böse was mit Börse zu tun hat)...

Das Abstimmungsverhalten spricht ja auch Bände! Da möchte ich auf jedne Fall mehr AFD-Aggeordnete haben.

Ich finde in der AFD so viele Politiker wie Meuthen, Curio, und total gut und wenn ich mir dann die CDU oder SPD Politiker anschaue Oh Gott... Mein Gefüh ist so ziemlich wie das hier in dem Video (Ist 3 Jahre her und geht um die Grunderwerbssteuer repräsentiert aber gut die AFD-Spirit):

https://www.youtube.com/watch?v=3MvbbHf_7J4
Ist das nicht besser als eine CDU die sich an den Grünen orientiert? AFD und FDP liegen bei Steuefragen eigentlich komplett beinander nur die AFD hat halt wirklich die Chance was wirklich zu verändern.


PS ich wollte mal etwas länger ausführen warum ich schon im Sommer geglaubt habe, dass mit Müh und Not gegen einzelne Gesetze anzukämpfen nicht der richtige Weg ist wenn sich am politischen Zeitgeist der CDU nichts ändert und warum ich die AFD für den genau richtigen Weg halte. Also natürlich muss man versuchen diese folgenschwere Gesetz zu stoppen aber für die nächsten 10 Jahre gedacht braucht es schon mehr. Und ich glaube das ist auch zu schaffen..

PPS hat mich ehrlich schockiert wie viele hier D mit Gedanken spielen D zu verlassen. Traurig zu sehen. Habe aber diesen Sommer selbst auch schon Gedanken dazu gemacht... Ist irgendwie krass.

paxromana Männlich

Benutzer

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Mittwoch, 3. Februar 2021, 23:38

Ich hatte ja schon mehrfach erwähnt, dass dieser ganze Irsinn sich über viele Themen, wenn nicht sogar alle, politischen Felder erstreckt. Hier noch mal ein aktuelles Beispiel aus einer ganz anderen Ecke:

https://twitter.com/Senficon/status/1357008953713053704

(auch nach oben scrollen und den Eingangspost lesen)

Als das in der EU beschlossen wurde, wurde uns hoch und heilig von der CDU versprochen, dass keine Uploadfilter damit beschlossen werden. Jetzt kommen sie doch (Nein! Doch! Ohhh!). Und es wird sogar die Vergangenheit mit diesen Versprechen von der CDU-Webseite getilgt. Man hat den Eindruck, da waren Fake News im Spiel. Damit konfrontiert, schwenkt man um: Die SPD ist schuld. Die wollten das nämlich so!

Am Ende waren alle dagegen und haben deswegen geschlossen dafür gestimmt. Da kann man leider nix machen.

So sieht's aus.
Quod licet iovi non licet bovi.

LowTrader

Fortgeschrittener

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Donnerstag, 4. Februar 2021, 01:46

@paxromana
Ja seit 10 Jahren fürchte ich immer mehr das wir in einen Links-Faschismus abdriften. Was die letzten 3 Jahre an Meinungsmobbying und Zensur so passiert ist ist echt krass.

Das Internet ist eine ideale Überwachungstechnologie, es war schon seit langer Zeit meine Befürchtung, dass das in eine Diktatur ausartet.
Was in den letzten 3 Jahren an Löschungen und Zensur stattgefunden hat das ist nicht mehr demokratisch: Ärzte aus Krankenhäusern die zur Corona Politik berichten wollten. Twitter löscht Artikel, die die ganzen Korruptionsaffären von Joe Bidens Son Hunter Biden (Bursima, China Energy, Frau vom Russischen Bürgermeister also der sammelt das Geld mit seiner "Investment Firma" wirklihc überall ein).

Die erste große Säuberungsaktion war ja im Sommer letzten Jahres auf den Plattformen. Viele meiner Freunde fanden es komisch, dass ich mich für den Fall Martin Sellner von der IB interessiert habe.
Ist nicht meine Ecke richtig, folge ich auch nicht. Aber Meinungsfreiheit interessiert mich seit 10 Jahren sehr (seit dem mich Merkel mit ihrer Äußerung zu Sarrazins Buch: "Das Buch ist nich hilfreich" sehr geschockt hat, seit wann haben Bücher für die Politik hilfreich zu sein) . Aber bei Zensur trifft es halt immer erst die anderen und dann Dich.

Ihm haben mittlerweile 8-10 Banken das Konto gekündigt.
Er wurde von allen Plattformen verbannt wie Youtube, Facebook, Twitter, alles innerhalb von 1-2 Tagen. Vorher hat einen Anruf bekommen einer amerikanischen "Journalistin" bekommen die eng mit dem Southern poverty law center (linker Thinktank USA) ist. Sie war überrascht, dass er noch auf Facebook ist und meinte das er bald auf eine Liste gesetzt und gelöscht wird. 1 Tag später hat Twitter ihn dann gelöscht, dann 75000 Accounts von Leuten die ihm gefollowed oder Sachen geteilt haben wurden auch gelöscht. Linke Antifa Konten die deutlich zu Gewalt aufrufen wurden nicht gelöscht.

Linke Institutionen die keinerlei staatliche Befugnisse haben legen fest wer rechts ist.
Wer rechts ist darf kein Bankkonto haben.
Wer rechts ist Darf keine Werbung auf Facebook schalten. (Facebook hat massiv in den Wahlkampf von Trump eingegriffen, seine Kampagne zu "build the wall" habe gegen Nutzunbsbedingunge verstoßen).

Wert rechts ist kann auch ein Präsident der USA sein, er wird von Twitter verbannt. Auch wenn der höchste Souverän in einer Demokratie die Wähler in gewählt haben. Twitter entscheidet.
AWS (Amazon hosting) entscheidet das Parler (ein Twitter Konkurrent) zu wenig gegen "hate speech" tut und schaltet innerhalb 1 Tages alle Server ab. Hilft auch nichts das auf Twitter seit Jahren echte linke Gewaltaufrufe stehen.

Discord schaltet die Server von Wallstreetbets Mitgliedern ab, die über die Gamestop Aktie diskutiert haben - das wäre hatespeech (!)... Also wenn Leute über einen Shortsqueeze diskutieren müssen sofort die Server wegen Hatespeech abgeschaltet werden.

Für mich klingt das alles wie "kauft nicht bei Juden" nur eben von Links. Der Jude ist derzeit: weiß,männlich,Börse. Wenn Du 2 von 3 Merkmalen hast bist du der Feind.

Hätte ich in den 80ern gehört, dass Banken, Grünen das Konto kündigen weil sie zu "links" sind hätte ich das auch nicht unterstützt. Für mich gilt Meinugnsfreiheit in alle Richtungen.

Links ist aber irgendwie nicht mehr demokratisch und nicht für Meinungsfreiheit.

Von daher passen die Upload-filter ins Bild.
Das schwappt so aus den USA nach Deutschland. Das ist so ein aggresiver Links-Faschismus der keinen Widerspruch mehr duldet und alles zensieren will.

Wer mal 15 min Zeit hat, Tucker Carlson (für mich neben Glenn Greenwald der letzte Journalist der USA) hat mich WIRKLICH erschreckt wie der Zustand der USA gerade ist:

https://www.youtube.com/watch?v=xdA-4eiCIe8
Das ist für mich der Hintergrund.

Es geht nicht so sehr um einzelne Steuer'Greuel' die wie ein Unfall passieren.

Es ist nur ein Teil eines totalitären marxistischen Zeitgeistes, der von den USA in die Grünen und die SPD reinschwappt und die CDU macht mit. Teils weil es Merkel gefällt, teils weil sie ja mit den Grünen koalieren wollen.
So richtig es ist gegen dieses ungerechten Änderungen anzukämpfen, aber die börsenfeindliche Steuergesetzgebung ist nur die Schaumkrone dieser Bestrebungen. Ändert sich am Zeitgeist nichts, dann gehen wir wirklich dunklen Zeiten entgegen und es wird noch viel mehr Änderungen geben....

Elefant

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Sonntag, 14. Februar 2021, 17:05

Was für mich das Schwierigste ist, ist dass mein Humankapital von konstant über 100k auf max. 24k gefallen ist. Ich sehe jeden Tag, was ich machen könnte und darf es nicht. Jeder von denen, die diese Hetzjagd auf mich getrieben haben, würde sich freuen bis zum geht nicht mehr. Natürlich, wie jeder hier, sieht keiner den Sinn darin.
Noch schlimmer ist aber zu sehen, dass dieser Ungerechtigkeit nicht in einem adäquatem Maße begegnet wird. Seit zwei Wochen vielleicht deutschlandweit 10 Leute, die verloren im Netzt etwas geschrieben haben. Bislang keine Finanzpresse, die annähernd die Schärfe widerspiegelt hat, die Steuern weit über 100% verdient hätten. Die beste Seite im Netz, die Anke gemacht hat, hat 1 Kommentar bei 83 Mio. Einwohnern und der war von mir. Ich habe kaum einen Austausch mit anderen und dann verhält es sich so: "Ich habe auch so genug Geld", "Meine Frau verdient genug", "Ich verdränge das Thema", "Das wird bestimmt irgendwann gekippt" und so sind es viele Leute, die aktiv getradet haben, Steuereinahmen beschert haben etc., die nun weder etwas machen noch sich aktiv beschweren, bzw. einige haben nach zwei Mails an Politikern, worauf sie keine oder nur eine vollkommen sachfremde Antwort bekommen haben, aufgegeben.
Die Banken oder Mitarbeiter werden auch nichts mehr unternehmen, da sie anscheinend nun durch einen gewissen Aktienboom meinen, genug zu verdienen.
Ich bin froh, dass der DDV etc. nun ein ganz klein wenig macht, auch wenn ich natürlich den Standpunkt vertrete, dass Satz 5 vollkommen gestrichen gehört. Ich habe auch die Verbände letztes Jahr angeschrieben und deren Passivität und Harmlosigkeit massiv kritisiert. Aber mit dem bisschen, wo sie sich auch letztes Jahr bereits gegen Satz 5 komplett ausgesprochen haben, haben sie mehr gemacht, als fast alle anderen, die sich zu Hause bedeckt halten oder wahrscheinlich auch die drei Kritiker, die sie in deren Video angegriffen haben. Ich will die Verbände auf keinen Fall verteidigen, aber es muss gemeinsam! für Die Streichung von Satz 5 vorgegangen werden.
Insofern fühle ich mich aber praktisch völlig alleine mit diesem Problem und habe auch schon oft in den letzten 14 Monaten Selbstmordgedanken gehabt, die vergehen natürlich auch immer, da ich zu gerne leben möchte, aber es zeigt, welche Größe diese komplette Wegnahme von 20 Jahren harter Arbeit hat und welches Ausmaß dieses permanente Dauerfeuer von Binding und SPD mit solch realitätsfermen Argumenten hat, jedoch sehe ich, dass diese viel stärker sind und in der Öffentlichkeit. obwohl weder die Initiatoren, noch die übrigen Gesetzgeber und erst recht nicht die "Normalos" ansatzweise verstehen, wie Termingeschäfte in der Praxis wirklich ablaufen, leicht bewirken können, dass diese mein Leben zur Hölle macht.

Wiwu Weiblich

Meister

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Beiträge: 1 722

Wohnort: Neuenhagen b. Berlin

185

Montag, 15. Februar 2021, 11:40

Noch schlimmer ist aber zu sehen, dass dieser Ungerechtigkeit nicht in einem adäquatem Maße begegnet wird. Seit zwei Wochen vielleicht deutschlandweit 10 Leute, die verloren im Netzt etwas geschrieben haben. Bislang keine Finanzpresse, die annähernd die Schärfe widerspiegelt hat, die Steuern weit über 100% verdient hätten. Die beste Seite im Netz, die Anke gemacht hat, hat 1 Kommentar bei 83 Mio. Einwohnern und der war von mir. Ich habe kaum einen Austausch mit anderen und dann verhält es sich so: "Ich habe auch so genug Geld", "Meine Frau verdient genug", "Ich verdränge das Thema", "Das wird bestimmt irgendwann gekippt" und so sind es viele Leute, die aktiv getradet haben, Steuereinahmen beschert haben etc., die nun weder etwas machen noch sich aktiv beschweren, bzw. einige haben nach zwei Mails an Politikern, worauf sie keine oder nur eine vollkommen sachfremde Antwort bekommen haben, aufgegeben.


Hallo elefant,

dass der große "Aufschrei" wegen der assymetrischen Besteuerung ausbleibt, wundert mich auch.
Ich kann mir das eigentlich nur damit erklären, dass das Thema "Corona" alles andere "plattmacht".
Wir hören und lesen seit nun einem Jahr von vielen Unternehmern und Künstlern, denen man die Läden dicht gemacht hat und bei denen die Corona-Hilfen noch nicht angekommen sind.
Wir hören von medizinischem Personal das "am Limit" arbeitet. Wir hören davon, dass Leute in den Kliniken auf dem Bauch liegend beatmet werden müssen.
Wir hören von zu viel oder zu wenig Impfstoff - von weiterhin nicht möglichen Lockerungen und, und ,und...
Im Angesicht des Corona-Debakels verschieben sich die Relationen.

Der neue §20 Abs. 5+6 des Einkommensteuergesetzes erscheint aktuell vielleicht vielen Bürgern nicht als der Skandal, der es ist, sondern eher als aktuell unwesentliche Randerscheinung.
Egal wie man jetzt dagegen medial ankämpfen würde - jede Bemühung würde aktuell wegen der Übermächtigkeit des "Corona-Themas" verpuffen.
Mittelfristig gibt es zudem kaum Aussicht auf Änderung. Die Gespräche, Briefe, Chats usw. mit den Abgeordneten - alles war erfolglos. Die 3 Petitionen haben nichts gebracht.
Nicht mal das Gutachten des wisschenschaftlichen Dienstes des Bundestags und die Empfehlung des Bundesrats haben irgendwas bewirkt.
Das Anwendungsschreiben des BMF zur Klärung der Frage, was denn nun eigentlich Termingeschäfte sind, steht weiter aus.
Es gibt viele "Nischen" zur Umgehung der neuen Regelungen - von der GmbH/UG-Gründung über das Ausweichen auf Aktienhandel bis zu "Ich handle wie bisher weiter und lass es drauf ankommen."

Ich sehe erst nach dem Ende der Pandemie eine realistische Chance zur Aufarbeitung - falls das überhaupt passiert und nicht einfach irgendwann die Regelungen sang- und klanglos wieder gekippt werden.
Die Herren Binding, Brinkhaus & Co. werden keine Verantwortung für die entstandenen Schäden übernehmen.
Es bleiben uns Betroffenen nach meiner Überzeugung eigentlich nur, bei den Bundestagswahlen im Herbst unser Stimmverhalten zu ändern.
SPD und CDU müssten ja aktuell für jeden privaten Teilnehmer am Kapitalmarkt unwählbar sein?

Aber der Ausgang der Bundestagswahl ist ungewiss und ab April/Mai wird sich die Groko die erfolgreiche Pandemiebekämpfung auf die Fahnen schreiben und damit Wahlkampf machen.
Letztlich ist es aber wohl auch völlig egal, wer die Wahl gewinnt.
So lange das Parlament bei "alternativlosen Entscheidungen" von einzelnen oder wenigen Politikern problemlos umgangen werden kann und Gesetze in "Nacht und Nebelaktionen" in Kraft gesetzt werden, ist es um unsere Demokratie schlecht bestellt.
Es wird immer Personen oder Gruppen geben, die sich anderen moralisch überlegen fühlen und für die ein ganz bestimmter Zweck jedes Mittel heiligt.
Es hat mich sehr erschreckt, dass die Begriffe "Erschießen", "Arbeitslager", "Vermieterschweine", "Zocker" im letzten Jahr und auch in diesem Jahr von Vertretern der Linken und der SPD öffentlich gefallen sind. Ich möchte mir nicht ausmalen was alles passiert, wenn diesen Worten die Taten folgen.

Aktuell scheint eine Hetzjagd auf jeden im Gange zu sein, der sich im Verlauf seines Arbeitslebens Vermögen erarbeitet hat oder der auf andere (legale) Weise Vermögen erworben hat.
Dazu gehören wir Trader.
Die Schwelle dafür, was eigentlich "Vermögen" ist, wird gefühlt immer niedriger.

Es ist jedenfalls ein Paradoxon:
Der Staat zieht sich seit vielen Jahren immer mehr aus seiner sozialen Verantwortung gegenüber den Bürgern zurück und erschwert ihnen gleichzeitig den autonomen Vermögensaufbau.
Welcher inneren Logik sollte das folgen, außer der, das Stimmvolk so besitz- und machtlos wie möglich zu halten?
Ist das erstmal erreicht, lässt sich das Volk mit "Brot und Spielen" leicht bei Laune halten.
Viele Grüße von Anke

http://www.ascunia.de

LoboTrader Männlich

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Dienstag, 23. Februar 2021, 08:30

Wie wird die neue Regeln umgesetzt , insbesondere für "Scalper"

Hallo ,
in jüngerer Zeit hat sich mein Trading sehr geändert , dahin das ich Scalpe , teils Trades durchführe die weniger als eine Minute andauern .
Gestern alleine waren es z Bsp über 40 Rounds , ca 100 USD Profit Netto gemacht , aber ich mußte auch ca 100 USD Verluste aus 4 Trades kompensieren .
Die Summe meiner positiven Trades gestern betrug also 200 USD , ganz viele kleine Gewinner .
Das ist ein Tag gewesen .
Nehmen wir an , ich hätte parallel noch ein paar Fonds und Aktien bei einem anderen Broker und ein MT4 Konto bei dem Metatraderbroker meines Vertrauens .
Versteuere ich

a/ die 200 USD und die Gewinne meiner beiden anderen Broker
oder
b/ je die Gewinne bzw die Verluste bei den drei Brokern ?
In anderen Worten, wird wirklich erwartet , dass ein Broker alle positiven Trades einerseits / auf eine "Seite" stellt , die Gewinne kumuliert berichtet ?
Und der Trader führt dann die Steuern für die Gewinne je Broker ab ; hat der Trader andererseits ( 10 KUSD ) Verluste , dann darf er dies vor Gewinn versteuerung
abziehen ?

Mein Broker Ninjatrader Continuum mit US Bank dahinter ( Phillips ) sortiert bislang nicht nach positiven und negativen Trades , listet nur .
Ich hatte bis jetzt nie mit Gewinnen zu tun , dass geschieht erst in den letzten 3 Monaten . Daher war bislang meine einzige Sorge
nur der Verlustübertrag ins neue Jahr . Insofern also ist die ganze Thematik neu für mich .....

Wenn das mit meiner Scalperei aber so oder ähnlich wie gestern bleibt , dann muss ich extrem aufpassen ( was ja die Ursache für den
ganzen Thread hier ist , ich weiss ) .
Dank im voraus für alle Hilfe
Viele freundliche Grüße
Wolfgang
Do not trade alone ....

LoboTrader Männlich

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Samstag, 27. Februar 2021, 09:58

EDIT 28/02/2021 : Antwort unten , #192 , Zitat hier im Beitrag ist veraltet ( leider ) .
Hallo ,hier https://trading-steuerberatung.de/verlus…haefte-ab-2021/finde ich weiter unten einen vom 22.2.2021 folgendes :

Zitat




Denke auch, dass wenn man immer den gleichen Future ein und
verkauft nur das „Endergebnis“ des Jahres zählt. Denn es heisst im
Gesetzestext ganz klar „wenn !NACH! unterjähriger Verrechnung“ ein
Gewinn bleibt ist dieser mit Verlusten verrechenbar (z.B. vom Vorjahr)

Das würde sonst keinen Sinn ergeben, da so die Besteuerungen höher als
der Gewinn wäre. Und man kann nach dem Grundgesetz nur tatsächlich
verdientes Geld besteuern.



Der Link ist öffentlich zumindest habe ich diesen gegooglt und einfach anklicken können .
Ok, also Entwarnung ...... wenn denn das Zitat ( grüne Farbe fett ) aus dem ? "Gesetzestext" ? stammt und nicht aus anderer Quelle ; ich weiss es nicht .... vielleicht weiss hier bei uns jemand mehr ? Ich konnte leider
nichts gleich lautendes an anderer Stelle finden .

Vielen Dank und Grüße
Do not trade alone ....

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »LoboTrader« (28. Februar 2021, 07:17)


noBinding Männlich

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Samstag, 27. Februar 2021, 11:06

Bitte nicht immer wieder auf "alte Kamellen" reinfallen. Ich kenne diese Diskussion von Anfang 2020. Da wurde auch oft gesagt, das kann doch gar nicht sein, Steuern auf Verluste, das ist verfassungswidrig.

Es ist längst klar, dass die Regelung sehr wohl unterjährige Verluste meint. Und wer das nach über einem Jahr immer noch nicht glaubt, schaue sich bei Abgeordnetenwatch.de die Antworten von Lothar Binding vom Frühjahr an. Er hat das eingeführt, so sagt er zumindest, um Zocker auszubremsen bzw. zu verbieten. Das meint zuallererst Daytrader.

LoboTrader Männlich

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Samstag, 27. Februar 2021, 17:08

Bitte nicht immer wieder auf "alte Kamellen" reinfallen. Ich kenne diese Diskussion von Anfang 2020. Da wurde auch oft gesagt, das kann doch gar nicht sein, Steuern auf Verluste, das ist verfassungswidrig.

Es ist längst klar, dass die Regelung sehr wohl unterjährige Verluste meint. Und wer das nach über einem Jahr immer noch nicht glaubt, schaue sich bei Abgeordnetenwatch.de die Antworten von Lothar Binding vom Frühjahr an. Er hat das eingeführt, so sagt er zumindest, um Zocker auszubremsen bzw. zu verbieten. Das meint zuallererst Daytrader.

noBinding .... auch dieser Beitrag ist leider nicht was ich meinte . Ich meinte , gibt es einen Gesetzestext oder eine Vorlage zu einem Gesetz , der hier zitiert werden könnte und den man ggfs einer Steuererklärung beifügen könnte/ sich darauf beziehen könnte . Du kennst ganz offensichtlich keinen , genauso wenig wie ich .
Aber es gibt hier Mitglieder, die sich sehr gut auskennen , an diese gerichtet meine freundliche Bitte zu informieren bzw zu verlinken, wenn es belastbares Material geben sollte . Der Beitrag oben ist erst wenige Tage alt, daher meine Hoffnung, dass es eventuell neue Entwicklungen gibt ......

Vielen Dank im voraus
Wolfgang
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noBinding Männlich

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Samstag, 27. Februar 2021, 22:45

Ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich könnte dir wahrscheinlich einen 100 Seiten langen Roman zu dem Thema schreiben. Das wird dir aber vermutlich nichts nützen. Ich kenne all die Zweifel noch aus Anfang 2020. Es hat Monate gedauert, bis die letzten die ich kannte es eingesehen haben. Ich weiß aber auch, dass die sogenannte "Bindingsteuer" (bitte googeln) von den ca. 500.000 betroffenen Kleinanlegern nur die wenigesten kennen. Insofern weißt du schon mehr als die.

Ich fange mal langsam an, hier der Link zum Gesetzestext:


https://www.gesetze-im-internet.de/estg/__20.html

Es geht um Absatz 6 Satz 5:

"5Verluste aus Kapitalvermögen im Sinne des
Absatzes 2 Satz 1 Nummer 3 dürfen nur in Höhe von 20 000 Euro mit
Gewinnen im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 Nummer 3 und mit Einkünften im
Sinne des § 20 Absatz 1 Nummer 11 ausgeglichen werden; die Sätze 2 und 3
gelten sinngemäß mit der Maßgabe, dass nicht verrechnete Verluste je
Folgejahr nur bis zur Höhe von 20 000 Euro mit Gewinnen im Sinne des
Absatzes 2 Satz 1 Nummer 3 und mit Einkünften im Sinne des § 20 Absatz 1
Nummer 11 verrechnet werden dürfen."

Und hier ein Link zum Einführungsgesetz von Ende 2019:

https://rsw.beck.de/rsw/upload/BC/Gesetz…_13.12.2019.pdf

Ich bin hier neu, Links werden vermutlich skeptisch gesehen. Daher nur noch ein aktueller:

https://www.boerse-und-finanzen.de/steue…t-verluste.html

Du kannst mir glauben, ich bin vermutlich einer der besten Kenner dieses Irrsinns in Deutschland. Mein Benutzername ist nicht zufällig gewählt.

LoboTrader Männlich

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Sonntag, 28. Februar 2021, 06:10

herzlich WIllkommen und vielen Dank

Guten Morgen noBinding ,

zuerst erstmal ein freundliches "Herzlich Willkommen" hier im Forum . Hoffentlich wirst Du erfolgreich mit der Software Investox arbeiten und dieses Forum dabei als so hilfreich
erfahren , wie das bei mir der Fall war und immer wieder ist . Viele sehr freundliche Mitglieder haben mir immer geholfen . Und zwar so , wie Du mit Deinem letzten Beitrag auch,

Habe vielen Dank für die Links, insbesondere der Erste des BMF ist mir hilfreich ; schade, dass ich den nicht selber gefunden habe, gesucht habe ich natürlich .
Wenn ich mich nun erstmal mit dem Status Quo , so wie ich ihn dem Text entnehme , abfinde .... dann muss ich jeden einzelnen Trade versteuern . Denn im Text ist keine "Paketierung"
vorgesehen ; mein Fehler, dass ich dies unterstellt hatte => in meinen Vorstellungen , der Wunsch wohl Vater des Gedankens , hatte ich angenommen , dass jedes Tradingkonto Summen
bilanziert ( Gewinne und Verluste je Konto verrechnet) und dann diese nun eben nicht mehr miteinander verrechnet werden können .

So wie der Text aber lautet , täuschte ich mich , richtig ist im schlimmsten Falle ... nun ein Beispiel :
Im Februar habe ich "viele" kleine Trades durchgeführt ; ausschliesslich Futures ( also Termingeschäfte ) . Das Monatsergebnis ist eine rote Null . Ich muss mir diese einzelnen Trades herunterladen , zum Beispiel in Excel importieren und dann nach
Ergebnis auf/absteigend sortieren . Bei "Null" trenne ich zwischen Gewinn und Verlusttrades ; die Summe bilden ; von den Gewinnen 25% ( + Soli + Kirchensteuer ) berechnen .
Diese 25% gebe ich dem Finanzamt ( muss ich dann erfragen , wie und wann [monatlich] man das Geld will ) . Und dann wird meine Rote Null nun eine Rote Null - 25% der Gewinne
und somit ein echter Verlust , vermutlich kurz nach Monatsende muss ich an das Amt überweisen .
Die Verluste notiere ich mir für meine Brutto-Gewinne in 2021 ; dann erst darf ich diese verrechnen . Ich zitiere aus Absatz 6 ( Link BMF s.o.) :

Zitat

2Die Verluste mindern jedoch die Einkünfte, die der Steuerpflichtige in den folgenden Veranlagungszeiträumen aus Kapitalvermögen erzielt.
Anstatt also als Privatperson mich darüber zu freuen , dass ich im Feb einiges an Erfahrung gesammelt habe und kein Geld verloren habe , wurde aus dem Monat Feb nun ein relativ teures Hobby .

Vielen Dank nochmals

Wolfgang
Es lohnt sich sehr , daher wiederhole ich den mir bis eben unbekannten Begriff :

Zitat

"Bindingsteuer" (bitte googeln)
Do not trade alone ....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LoboTrader« (28. Februar 2021, 07:06)


LoboTrader Männlich

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Sonntag, 28. Februar 2021, 07:22

#187 beantwortet

Hallo ,


gestern habe ich im WWW einen relativ neuen Post ( v 22.2. ) gelesen , in dem es um "unterjährige Verrechnung gegen Verluste " geht . Leider ist dieser Gedanke nicht mehr gegeben . Wie von Wiwu hier https://www.boerse-und-finanzen.de/steue…t-verluste.html aufgezeigt , ist dieser Vermerk im Laufe der Gesetzesfixierung entfallen . Übrigens gibt es unter Wiwu´s Link auch Updates, den letzten vom 19.1.2021 . Vielen Dank dafür @Wiwu .
Viele Grüße
Wolfgang
Do not trade alone ....

noBinding Männlich

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Sonntag, 28. Februar 2021, 08:58

Hallo Wolfgang,

mein Kompliment, du hast den Ernst der Lage quasi über Nacht voll akzeptiert. Das hat bei mir und vielen anderen deutlich länger gedauert. Ich glaube, wenn es nur mehr Anfang Dezember 2019 begriffen hätten. wäre noch was gegen Binding gegangen. Nun wird der Kampf so schwer.

Die Anpassung Ende 2020 auf 20.000 Euro war ja eher eine Farce. Die Verfassungsklage von Martin Hlouschek liegt seit Oktober in Karlsruhe. Die Medien berichten nur sporadisch. Lothar Binding und Antje Tillmann löschen und blocken auf ihren Facebook-Auftritten das Thema.

Aber wir müssen weiterkämpfen. Als erstes schauen wir mal, was die Länder nun diese Woche bzgl. der Optionsscheine und KO-Zertifikate entschieden haben, also ob das nun Termingeschäfte sein sollen oder nicht.

Ansonsten - bitte alle Bindingsteuer googeln. :D Und schreibt Journalisten an bitte.

Der Beitrag »und in der Praxis ?« von »LoboTrader« (Dienstag, 2. März 2021, 15:31) wurde vom Autor selbst gelöscht (Dienstag, 2. März 2021, 17:16).

LowTrader

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Dienstag, 2. März 2021, 22:05

Ansonsten - bitte alle Bindingsteuer googeln. :D Und schreibt Journalisten an bitte.

Ja und bitte bitte AFD wählen im September.
Es ist das Gesetzt der Demokratie von den USA bis Deutschland: Der Wechselwähler entscheidet den Inhalt der Politik. Der Stammwähler nur wieviele von einer Parteien Posten bekommen.

Anthony Robbins hat mal gesagt, für ihn ist Verrücktheit: Immer das Gleiche zu tun und unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.
Die FDP hat seit 10 Jahren keinen "Leverage" auf die CDU und daran wird sich leider auch nix mehr ändern. Und wer jetzt noch CDU wählt dem ist einfach nicht mehr zu helfen...
Dieses Forum hat mich in meinen Ansichten noch radikalisiert (keine Sorge btw) :D Auch wenn jetzt wieder einige schreien werden AFD wie furchtbar.
Diese sehr guten Beiträge (leider habe ich den Namen vergessen), wo jemand seine Erfahrungen mit den Abgeordneten über 10+ Jahre geschildert hat. Also von den Ergebnissen her und meinem Bauchgefühl wusste ich das schon seit x Jahren. Aber das nochmals so glasklar vorgeführt zu bekommen wie sinnlos das ist von diesen Leuten auf einmal eine bürgerfreundliche Steuerpolitik zu erwarten, das hat mich komplett überzeugt, dass es nur geht die AFD auf 15%+x zu pushen und dann kommt der Wandel. Von den alten Strukturen ohne Druck durch die AFD ist nix mehr zu erwarten...

Der Beitrag »das hatte ich befürchtet ...« von »LoboTrader« (Mittwoch, 3. März 2021, 09:39) wurde vom Autor selbst gelöscht (Mittwoch, 3. März 2021, 10:00).

noBinding Männlich

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Mittwoch, 3. März 2021, 10:26

Mal eine kurze Darstellung der aktuellen Situation, weil man ja überall alles mögliche liest:

- Die Bindingsteuer ist seit 01.01.2021 in Kraft (verabschiedet Ende 2019, leicht angepasst Ende 2020)
- Banken und Broker in Deutschland müssen die Bindingsteuer in 2021 NICHT programmtechnisch umsetzen (Abgeltungsteuer läuft wie bisher)
- Auslandsbroker haben nix mit der Bindingsteuer zu tun, die müssen nichts ans dt. Finanzamt abführen, auch zukünftig nicht
- In 2021 baut sich aber dadurch für ALLE eine Steuerlawine auf - die Bindingsteuer wird erst mit der Einkommensteuererklärung 2021 "sichtbar"
- Einzige Ausnahme sind Trader, die ESt-Vorauszahlungen (vierteljährlich) zahlen - diese sind aber m.E. eine extreme Ausnahme
- Die Bindingsteuer bleibt weiterhin nahezu unbekannt (auch wenn Scholz am Dienstag sogar danach gefragt wurde), Grund sind die Medien.

- Es sind ca. 500.000 Kleinanleger betroffen, der Schock in 2022 wird immens sein.
- Das BMF-Schreiben zur Abgeltungsteuer, das immer noch nicht an die neue Rechtslage angepasst ist, soll nun im April kommen.
Auch das glaube ich aber nicht, außer Bindings Meinung (alles außer Aktien, Fonds und Anleihen sind Termingeschäfte) bleibt bestehen, aber dann ist es eh egal.

LoboTrader Männlich

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Mittwoch, 3. März 2021, 10:37

das hatte ich befürchtet ...

... das ich der - so Die Zeit - zu 30% aus Rechtsextremen bestehenden Partei hier noch Ansatzpunkt liefere
Bitte liebe Leser , informiert Euch : https://www.zeit.de/politik/deutschland/…er-rechtsextrem
Oder , bevor Ihr nach "Bindingsteuer" googled , bitte "AFD rechtsextrem" googlen .
Lowtrader , jeder weiteren Deiner Werbeaktionen hier , werde ich mehrfache Abwerbungen folgen lassen . .......... ich kümmere mich vorerst wieder um Trading

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Zum Thema also :
Ich habe heute das hier gefunden :

U a. Hr Marc Tüngler von der DSW informiert .

https://www.youtube.com/watch?v=bPG_7lLM…TBUBwo_1Q5pzC9Y


Grüße
Wolfgang
Do not trade alone ....

noBinding Männlich

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Mittwoch, 3. März 2021, 10:41

Schaut auch mal bei Herrn Toncar von der FDP vorbei, der ist auf unserer Seite (Video von gestern):

https://www.facebook.com/FlorianToncarMdB/

LoboTrader Männlich

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Mittwoch, 3. März 2021, 11:14

Danke @noBinding

https://www.dsw-info.de/steuerirrsinn/
Da gibt es einen Musterbrief .....
Do not trade alone ....